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„Um den Lohn gebracht“


Erpeldingen verliert durch eine Fehlentscheidung kurz vor Schluss
Die Serie hält: Aufstiegsaspirant Etzella Ettelbrück bleibt in Pflichtspielen gegen den kleinen Nachbarn Erpeldingen weiter unbesiegt. Die Art und Weise des gestrigen 2:1-Erfolges des Aufstiegsfavoriten beim Liganeuling war aber schmeichelhaft.
Erpeldingens Spielertrainer Charles Leweck, ansonsten einer der ruhigsten Vertreter seiner Zunft, war nach dem 1:2 gegen Ettelbrück zum Auftakt der Ehrenpromotion nicht mehr einzufangen und verweigerte jeden Kommentar zum Spiel. Als er dann doch kurz gestoppt wurde, flüchtete er sich lautstark in Sarkasmus: „Schreiben Sie, was Sie wollen. Schreiben Sie, dass Ettelbrück die bessere Mannschaft war und hochverdient gewonnen habe!“
Auslöser der Leweckschen Polemik war eine unglückliche Entscheidung des Schiedsrichters, der den Ausgang der Partie fehlentschied. Beim Stand von 1:1 schlug Ettelbrücks Novic in der Schlussminute eine letzte Flanke in den Strafraum, welche Erpeldingens Innenverteidiger Angelsberg technisch einwandfrei klärte, in dem er den Ball mit der Brust zu seinem Torwart Pina ablegte. Der scheinbar intelligente Klärungsversuch erwies sich aus Perspektive von Schiedsrichter Morais jedoch als Bärendienst. Morais bezichtige Angelsberg des Handspiels und verwies auf den Elfmeterpunkt. Zu allem Überfluss wusste der vermeintliche Übeltäter Angelsberg seinen Frust – ob der ihm widerfahrenden Ungerechtigkeit – nicht richtig zu kanalisieren, sodass er sich überdies auch noch einen Platzverweis aufgrund von Schiedsrichterbeleidigung einhandelte.
Ettelbrücks Neuzugang Zwick zeigte sich von diesen turbulenten Szenen jedoch gänzlich unbeeindruckt. Der im Sommer aus Petingen nach Ettelbrück gewechselte Innenverteidiger ließ sich die Chance nicht entgehen und nutze das Elfmetergeschenk halbhoch ins linke Ecke zum späten Siegtreffer (90.' + 1.').
In den 90' zuvor war dagegen der Aufsteiger aus Erpeldingen über weite Strecke der Partie das bessere Team. Aufstiegsaspirant Ettelbrück blieb dagegen den Beweis seiner Klasse, vor allem in Hälfte eins gänzlich, schuldig. „In den ersten 45 Minuten gelang es zu keinem Zeitpunkt in den Rücken der Abwehr zu kommen“, kritisierte Ettelbrücks Trainer Ottelé das behäbige und ideenlose Aufbauspiel seiner Mannen. „Nach dem Wechsel hatten wir zehn gute Minuten. Auf die Saison gerechnet reicht dies jedoch niemals, um unseren Ambitionen gerecht zu werden. Insgesamt haben wir noch viel Luft nach oben“, so Ottelé weiter. Ettelbrücks von Ottelé angesprochene zehnminütige Drangphase stand in engem Zusammenhang mit der Einwechslung Smigalovics. Novic rückte dadurch auf Linksaußen und bereitet Etzellas Ausgleich von eben diesem Flügel mustergültig vor (63.'). Zuvor hatte Coach Leweck selbst für das 1:0 für Erpeldingen gesorgt, als Etzella-Keeper Pina eine Freistoßflanke Reichlings fallen ließ und Angelsberg reaktionsschnell zur umjubelten Führung abstaubte (47.').

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